Weihnachtskarten und Kalender von unserer Kirche!

Ab sofort sind Kalender für das Jahr 2021 mit einer Auswahl der schönsten Fotos unserer Kirche sowie Weihnachtskarten im Büro der Kirchengemeinde Herrnburg erhältlich. Der Erlös kommt der Sanierung unseres Altaraufsatzes aus dem 14. Jahrhundert zugute. Der Kirchenförderverein wünscht einen schönen Herbst!

Viola Swidersky

Turmuhr im Probelauf

Die Herrnburger Turmuhr geht wieder! Das Uhrwerk ist zusammengebaut und befindet sich zurzeit im Probelauf. Dafür wurde es in der Uhrenwerkstatt auf einen Probierbock gesetzt, der den Maßen im Kirchturm entspricht. Diese Phase der Restaurierung wird noch einmal  einige Zeit in Anspruch nehmen. Zum einen stehen kleinere Restarbeiten aus und sind Justierarbeiten zu erledigen, aber vor allem muss das Uhrwerk einreguliert werden.

Abgeschlossen ist auch die Untersuchung des hölzernen Ziffernblatts. Farbspuren wurden nicht gefunden, es gibt somit keine Anhaltspunkte für die ursprüngliche Fassung. Über die Gestaltung des Ziffernblatts wird jetzt mit dem Denkmalschutz beraten werden.

Die Herrnburger Turmuhr im Probelauf in der Uhrenwerkstatt Stadermann

7. August 2020, Peter Parge, Fotos Martin Stadermann

Restaurierung der Turmuhr

Für mehrere Monate ist die Herrnburger Turmuhr zur Restaurierung in der Uhrenwerkstatt Stadermann in Preetz. Die Restaurierung erfolgt im mehreren Arbeitsschritten.

In einem ersten Schritt wurde die Uhr in ihre Einzelteile zerlegt, so dass von ihr nur noch rostige Zahnräder in jeder Größe und ein Gewirr von Eisenstangen übrig geblieben sind. Die Stangen, die den Rahmen der Uhr, das Werkgestell, bilden, sind inzwischen von Farbresten und vom Rost befreit. Aufwändig gestaltete sich das Zerlegen der Zahnräder und Triebe. Es gab Stellen, an denen es nicht ohne Säge ging. Die Keile saßen so fest, dass ihnen anders nicht mehr beizukommen war. Sie mussten abgesägt  werden, denn nur so ließen sich die


einzelnen Teile voneinander lösen. Räder und Triebe werden jetzt nach und nach zur Entrostung und Reinigung in ein Ultraschallbad gelegt. Anschließend werden sie manuell nachbehandelt und in einem letzten Arbeitsschritt poliert, um dann in neuem Glanz zu erstrahlen.

Auch die beiden Holztrommeln, über die die Seile mit den Gewichten laufen, müssen gereinigt und behandelt werden, da sie vom Holzwurm befallen sind.

Insgesamt werden sich die Arbeiten an der Uhr über einen längeren Zeitraum erstrecken.

 

30. April 2010, Peter Parge, Fotos Martin Stadermann

Die Herrnburger Turmuhr kann kommen

Ganz so weit ist es zwar noch nicht. Denn noch wird an der Restaurierung des Uhrwerks gearbeitet, und noch ist die Untersuchung des Ziffernblatts nicht abgeschlossen, aus der sich  Anhaltspunkte für die Gestaltung ergeben könnten.

Aber für die Rückkehr ist inzwischen alles vorbereitet. Im Kirchturm wurde die Uhrenkammer eingebaut, die das Uhrwerk aufnehmen und schützen wird und nach Auskunft des Denkmalschutzes auch früher schon vorhanden war.


21. April 2020, Peter Parge, Fotos Claudia Steinbrück

Auf der Zielgeraden

Der Kirchenförderverein ist mit der Sanierung der Herrnburger Turmuhr auf der Zielgeraden angelangt. Das Uhrwerk war für einige Wochen im Vorraum der Kirche zu bestaunen und befindet sich inzwischen in der Uhrenwerkstatt Stadermann in Preetz. Jetzt wurde auch das Ziffernblatt in einer gemeinsamen Aktion vom Herrnburger Kirchturm abgenommen. 

Wolfgang Kortyrba, stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats, und Uhrmachermeister Martin Stadermann waren mit der Hebebühne nach oben gefahren und konnten das Ziffernblatt zusammen mit dem Uhrzeiger in kurzer Zeit von der Wand ablösen und sicher nach unten bringen. Jens Ohsoling, Dachdecker, hatte den Transport der Hebebühne übernommen, Bernhard Ritschard, Geigenbaumeister, den Transport des Ziffernblatts.

Das hölzerne, quadratische Ziffernblatt mit einer Seitenlänge von 124 cm befindet sich jetzt in der Werkstatt der Restauratorin Maire Müller-Andrae. Sollte sie bei der Untersuchung auf Farbreste stoßen, wäre das ein wichtiger Hinweis für die Restaurierung des Ziffernblatts. Die Einzelheiten für die Farbgebung werden mit der Denkmalpflege der Nordkirche festgelegt.

Am zeitlichen Abschluss aller erforderlichen Arbeiten hat sich nichts geändert. In etwa einem halben Jahr werden Uhrwerk und Ziffernblatt zum Wiedereinbau nach Herrnburg zurückkommen. Dann wird die Herrnburger Turmuhr nach Jahrzehnten des Stillstands wieder die Zeit anzeigen.

 

26. Februar 2020, Peter Parge, Fotos Stefanie Lange

Gegen den Zahn der Zeit …

… denn der nagt an dem Schatz, den Herrnburg mit seiner Kirche aufzuweisen hat.

Das war seit der Gründung des Kirchenfördervereins hin und wieder zu hören und bringt auf den Punkt, was der Verein sich vorgenommen hat: Den Erhalt der Herrnburger Kirche und des Pastorats zu unterstützen. Gegründet wurde der Förderverein 2017 und hat zurzeit 36 Mitglieder, die sich für dieses Ziel engagieren. Das erste Projekt, das gegenwärtig umgesetzt wird, ist die Sanierung der Kirchturmuhr. 

Genaue Angaben zur Herrnburger Turmuhr fehlen. Schätzungen datieren sie ins 17./18. Jahrhundert. Auch darüber, seit wann sie nicht mehr geht, gibt es keine Angaben.

Die Zeit wird auf der Nordseite des Kirchturms in Richtung Hauptstraße angezeigt, denn nur dort gibt es ein Ziffernblatt. Nicht ohne Grund. Nur wenige Menschen besaßen damals eine eigene Uhr. So konnten alle, die vorbeikamen, mit einem kurzen Blick zur Turmuhr sehen, wie spät es war. Das Ziffernblatt der Herrnburger Uhr weist eine Besonderheit auf, es gibt nur einen Zeiger, den Stundenzeiger.

Inzwischen ist das Uhrwerk im Turm ausgebaut und im Vorraum der Kirche aufgestellt worden. Bis zur Jahreswende kann es dort angesehen werden, anschließend wird es für etwa ein halbes Jahr zur Restaurierung in einer Uhrenwerkstatt sein. Während dieser Zeit wird das hölzerne Ziffernblatt abgenommen und auf Farbreste untersucht werden. Daraus könnten sich Hinweise auf das ursprüngliche Aussehen ergeben.

Wenn es gut läuft, wird die Herrnburger Turmuhr ab Mitte 2020 wieder die Zeit anzeigen. Dafür hat der Förderverein die erforderlichen Mittel aufgebracht. Es sind Spenden und Fördergelder und vor allem die Erlöse aus den vielen Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. Zu nennen sind das Münzstraßenfest in Schwerin 2018, die jährlichen Tage des offenen Denkmals im September, Benefizkonzerte und Kirchenführungen, weiter die Feste und Veranstaltungen der Kirchengemeinde mit Tombola und Verkaufsständen.

Im Augenblick laufen die ersten Überlegungen für ein Anschlussprojekt. Im Gespräch sind die Restaurierung des dreiteiligen gotischen Flügelaltars sowie ein behindertengerechter Zugang in die Kirche. Der Kirchenförderverein freut sich dabei über jede Unterstützung, über Spenden und tatkräftige Mithilfe und natürlich über neue Mitglieder.

Das Uhrwerk kann zu den Gottesdienstzeiten und nach Vereinbarung angesehen werden.

 

11. Dezember 2019, Peter Parge

Gründung des Kirchenfördervereins Herrnburg e.V. am 20. April 2017

Endlich ist es soweit, wir haben es geschafft: Der Kirchenförderverein Herrnburg ist gegründet. Dazu war einige Vorbereitung nötig gewesen: Interessenten mussten gefunden, Ziele abgesteckt, eine Satzung entworfen und mit dem Finanzamt für die Gemeinnützigkeit abgestimmt werden, und wir mussten herausfinden, welche Formalien einzuhalten sind, um eine Gründungsversammlung durchzuführen. Die fand schließlich am 20. April 2017 statt. Sieben Personen sind erforderlich für eine Vereinsgründung – acht waren anwesend, ein guter Anfang erstmal. Jetzt suchen wir viele Interessierte, die dem Verein beitreten. Auch hier von der Homepage aus wenden wir uns an alle, die ein Interesse daran haben, dass unsere Kirche in Herrnburg sowie das Pastorat instand gehalten und renoviert werden.

Denn genau das ist der Zweck des Vereins. Der gotische Backsteinbau aus dem 13. bis 15. Jahrhundert – Informationen über das Kirchengebäude finden Sie hier auf der Homepage – und das alte Pastorat aus dem 18. Jahrhundert müssen dringend saniert und restauriert werden. Dafür brauchen wir Hilfe, vor allem natürlich Geld. Beiträge und Spenden aus dem Verein und der Gemeinde sollen die ersten Hilfsmaßnahmen sein, dann aber wollen wir Sach- und Geldspenden auch von außerhalb einwerben, „z.B. mittels öffentlicher Aufrufe, Förderprogrammen, letztwilliger Verfügungen, Haustürsammlungen, Teilnahme an Veranstaltungen und Ähnlichem“, so steht es in unserer Satzung.

Wenn Sie, lieber Leser, liebe Leserin dieser Zeilen, uns unterstützen möchten, spenden Sie oder werden Sie Mitglied im Verein. Alle sind herzlich willkommen, die etwas für unsere Kirche tun oder einfach nur einen finanziellen Beitrag leisten wollen, unabhängig davon, ob Sie zur Kirchgemeinde gehören oder nicht. Sie finden auf dieser Homepage ein Beitritts- wie auch ein Spendenformular. Oder wenden Sie sich an uns über den Abschnitt „Kontakte“ mit Fragen, Anregungen, Wünschen, Tipps, was immer Sie uns gern mitteilen möchten. Wir freuen uns auf Sie.