Barrierefreier Zugang zur Herrnburger Kirche

Zwei Projekte konnte der Kirchenförderverein seit seiner Gründung 2017 abschließen: Die Sanierung der Herrnburger Kirchturmuhr und die Konservierung des Flügelaltars.

Jetzt steht ein neues Projekt an. Der Verein will dabei mitwirken, dass die Herrnburger Kirche einen barrierefreien Zugang bekommt. Das Provisorium, das es nach wie vor gibt, besteht aus zwei Metallplanken, die über die Eingangsstufen gelegt werden. Aber es muss dringend abgelöst werden durch eine zeitgemäße Lösung.

Der Plan ist, einen befestigten Weg anzulegen, der am Eingang zur Kirche beginnt, in einem Bogen zum südlichen Anbau führt, durch den dann das Kirchenschiff erreicht und wieder verlassen werden kann. Kurzfristig lässt sich dieser Plan allerdings nicht verwirklichen, denn der Anbau muss zunächst saniert werden.

Die Zuwegung zum Anbau und dessen Sanierung werden die Kirchengemeinde und der Förderverein gemeinsam vorantreiben, damit die Herrnburger Kirche für alle problemlos zu erreichen ist.

 

24. Februar 2023, Peter Parge; Foto Kirche Nina Strugalla, Fotos Südanbau Viola Swidersky

 

Der Zeitplan für den barrierefreien Zugang zur Kirche umfasst zwei Bauabschnitte: Die Sanierung des Anbaus an der Südseite der Kirche und die Errichtung eines befestigten Weges vom Kircheneingang zum Anbau.

Über den Anbau ist der barrierefreie Zugang zur Kirche möglich. Er war ursprünglich Patronatseingang und wurde zeitweise als „Leichenhalle“ für Beerdigungen auf dem ehemaligen Friedhof neben der Kirche genutzt. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die umfassende Sanierung es Anbaus. Dazu gehört die Neueindeckung des Dachs, die Instandsetzung des Mauerwerks, die Erneuerung der Eingangstür und der Innentür zur Kirche.

Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten kann dann der Weg vom Kircheneingang zum Anbau fertiggestellt werden. Vorgesehen ist ein befestigter Weg, der begangen und mit Rollstühlen oder Rollatoren befahren werden kann. Der Abschluss aller Arbeiten ist für Anfang des kommenden Jahres vorgesehen.

Für das Projekt stehen EU-Mittel zur Verfügung, hinzu kommen Mittel des Kirchenkreises, der Kirchengemeinde und des Kirchenfördervereins.

 

25. Oktober 2025, Peter Parge; Grundriss: Dr. Frank Martin Brunn, Die Herrnburger Kirche 

 

Das Dach ist schon fertig!

Erster Bauabschnitt beendet

Der erste der beiden Bauabschnitte konnte abgeschlossen werden. Der Anbau an der Südseite der Herrnburger Kirche ist grundlegend saniert worden. Dazu gehörte die Instandsetzung des Mauerwerks und des Fußbodens, die Erneuerung des Dachstuhls und der Dachziegel. Einen Blick in den südlichen Anbau zeigt nebenstehendes Bild.

Zurzeit fehlen noch die Außentür und die Eingangstür zur Kirche. Beide Türen sind zur Aufarbeitung in einer Tischlerei.

Jetzt kann mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden, der Errichtung eines befestigten Weges, der vom Kircheneingang zum Anbau verläuft. Dieser Zugang zur Kirche wird zu Gottesdiensten, Amtshandlungen, Konzerten und Veranstaltungen geöffnet sein und ermöglicht allen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, in die Kirche zu kommen. Der barrierefreie Zugang soll bis zum Sommer fertiggestellt sein. 

Der Kirchenförderverein, der das Vorhaben zusammen mit der Kirchengemeinde vorangetrieben hat, beteiligt sich finanziell am Bau des Zugangsweges.

 

4. April 2026, Peter Parge; Foto: Viola Swidersky